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Oper Tannhäuser

Tannhäuser und die Sänger auf Wartburg

Richard Wagner

Premiere: 20.01.2007

Musikalische Leitung Wolfgang Bozic / Lutz de Veer
Inszenierung Philipp Himmelmann
Bühne Elisabeth Pedross

Kostüme Petra Bongard

Aus dem Inneren des Hörselberges, wo er in den Armen der Venus den Sinnenrausch genossen hat, sehnt sich Tannhäuser in die Welt der Menschen zurück.
Die Liebesgöttin versucht, den Sänger zum Bleiben zu bestimmen. Doch bei der Anrufung Marias versinkt das Reich der Venus und Tannhäuser findet sich in ein Tal vor der Wartburg versetzt. Er wird von der Jagdgesellschaft
des Landgrafen überrascht und als ihn Wolfram von Eschenbach an Elisabeth erinnert, folgt er den Rittern.
Tannhäusers Rückkehr soll mit einem großen Fest gefeiert werden. Elisabeth, die seit seinem Weggang nicht mehr dem Wettstreit der Sänger gelauscht hatte, betritt glücklich die Sängerhalle. Der Landgraf stellt die Aufgabe, das
wahre Wesen der Liebe zu besingen. Tannhäuser stimmt sein Preislied auf die sinnliche Liebe an und gesteht, dass er im Venusberg war. Der Landgraf weist ihm den Weg zur Rettung seines Seelenheils: Tannhäuser soll mit einem Pilgerzug nach Rom ziehen.
Im Tal vor der Wartburg sucht Elisabeth vergebens unter den zurückkehrenden Pilgern nach Tannhäuser und betet zur Heiligen Jungfrau, ihr Leben als Sühne anzunehmen. Wolfram erkennt in dem letzten einsamen Pilger Tannhäuser. Als einzigem hat ihm der Papst keine Erlösung gewährt. Verzweifelt ruft Tannhäuser nach Venus, als Wolfram beschwörend Elisabeths Namen nennt. Tannhäuser sinkt sterbend an ihrem Sarg nieder, während eine Schar von Pilgern einen ergrünten Priesterstab bringt und mit diesem Wunder die Erlösung verkündet.

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