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I Pagliacci

Ruggiero Leoncavallo
Drama in zwei Akten mit einem Prolog,
Libretto vom Komponisten
(UA Mailand 1892)


Premiere: 14.08.2004

Musikalische Leitung Walter E. Gugerbauer
Inszenierung Gérard Demierre
Ausstattung Gilbert Maire

Nedda, die Colombina - Darstellerin einer umherziehenden Komödianten-truppe, empfindet für ihren bisherigen Liebhaber Canio, den Pagliaccio-Darsteller und Prinzipal der Truppe, keine Leidenschaft mehr. Sie hat sich in den Bauern Silvio verliebt.
Deshalb weist sie auch die Annäherungsversuche von Tonio, dem Taddeo- Darsteller, zurück. Dieser rächt sich, indem er Canio aufmerksam macht. In der am Abend stattfindenden Vorstellung verwischen sich für Canio Spiel und Wirklichkeit: Außer sich vor Eifersucht fordert er Nedda offener Bühne auf, den Namen des Liebhabers zu nennen. Als sie sich weigert, sticht Canio auf sie ein und tötet sie. Ihr Hilferuf an Silvio lässt den Bauern aufspringen und auf die Bühne stürzen.
Canio ersticht auch ihn, tritt vor das entsetzte Publikum
und verkündet den doppelsinnigen Satz: "La commedia è Finita".

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