
Friedenstag
Richard
Strauss
Oper in einem Akt, Text von Joseph Gregor
(UA München 1938)
Premiere:
05.07.2003
Musikalische Leitung Walter E. Gugerbauer
Regie Guy Montavon
Ausstattung Hank Erwin Kittel
In der Zitadelle einer seit langem belagerten Stadt herrscht Hoffnungslosigkeit
und Verzweiflung. Die ausgehungerte
Bevölkerung schickt eine Delegation und fordert die Kapitulation.
Der Kommandant hat jedoch gerade ein Schreiben des Kaisers erhalten, das ihn
zum Durchhalten auffordert.
Er verspricht, in kürze eine Entscheidung zu treffen und betreibt insgeheim
die Sprengung der Zitadelle, um sie nicht dem Feind zu überlassen. Seine
Soldaten stellt er
vor die Wahl, sich zu retten oder ihm in den Tod zu
folgen. Auch Maria, seine Frau, erfährt von dem Plan und beschließt,
sein Schicksal zu teilen.
Im Begriff, den Befehl zur
Sprengung zu geben, ertönen Kanonenschüsse und beim Klang der Kirchenglocken
erreicht die Belagerten die Nachricht vom Ende des 30-jährigen Krieges.
Der Kommandant vermutet zunächst eine Kriegslist und bedroht den gegnerischen
Feldherrn, der ihn in versöhnlicher Absicht aufsucht.
Erst seine Frau kann ihn dazu bewegen, den Hass zu überwinden und dem
Frieden zu trauen. Hymnischer Jubel preist den Friedenstag.