Die Zauberflöte
Wolfgang Amadeus Mozart
Große
Oper in zwei Aufzügen,
Text
von Emmanuel Schikaneder
(UA Wien 1791)
Premiere: 15.10.2005
Musikalische Leitung Walter E. Gugerbauer
Regie Peter Hailer
Bühne Hank Irwin Kittel
Kostüme Lydia Kirchleitner
Tamino, seines Zeichens Prinz und ausgesprochen unschuldig,
kämpft gegen ein Ungeheuer. Im Augenblick, da er fällt, wird er
noch rechtzeitig von drei Frauen gerettet. Es sind die drei Damen der Königin
der Nacht. Im Gegenzug führen sie ihn zu dieser Herrscherin, die mit
dem Wundern der Nacht versehn ist. Sie fordert Tamino auf, ihre Tochter zu
befreien, die der Zauberer Sarastro entführt hat, und sie vertraut dem
jungen Prinzen das Bildnis der Prinzessin an, in das er sich sogleich verliebt.
Tamino, begleitet von dem charmanten und furchtsamen Papageno, dem Vogelfänger
der Königin, macht sich auf, die Geraubte zu befreien. Diese wird von
Sarastro gut bewacht, wenngleich zu ihrem Wohl; Tamino wird sich nach und
nach bewusst, dass das Böse nicht da ist, wo er es glaubte, und dass
die Königin der Feind ist. Er erduldet die Einweihung in den Tempel der
Weisheit, die über Prüfungen zu erreichen ist: Hunger, Durst, Schweigen
vor allem, in grausamen Situationen.
Als Pamina merkt, dass Tamino ihr nicht antwortet, versucht sie, sich das
leben zu nehmen. Drei Knaben retten sie. Sie trifft mit Tamino zusammen, und
sie durchqueren gemeinsam Feuer und Wasser, um schließlich zum Licht
zu gelangen. Sarastro dankt zu ihren Gunsten ab. Die Königin der Nacht
ist besiegt. Was Papageno angeht, so bekommt er, der keine einzige der ihm
auferlegten Prüfungen bestanden hat dennoch eine Frau
.Papagena.