Die Liebe zu den drei Orangen
Sergej Prokofjew
Oper in vier Akten,
Text vom Komponisten und Vera Janacopoulos
(UA Chicago 1921)
Premiere:
12.10.2002
Musikalische Leitung Walter E. Gugerbauer
Inszenierung John Dew
Bühne Heinz Balthes
Kostüme José-Manuel Vazques
Dieser besondere szenische Reiz der Liebe zu
den drei Orangen besteht in der Verschachtelung von mehreren Ebenen der Wirklichkeit:
Im Zentrum steht das Märchen um den Prinzen, der zwar sein Lachen wieder
findet,
als die Hexe "Fata Morgana" in einen Brunnen fällt,
aber aus Rache dafür von ihr verhext wird und sich in drei geheimnisvolle
Orangen in einer fernen Burg verliebt.
Auf einer anderen Ebene Kämpfen finstere Mächte untereinander, die
den Fortgang des Märchens steuern möchten, und schließlich
sind da auf der Bühne noch diverse Gruppen von Zuschauern und Vertreter
einer Theaterdirektion, die über den Charakter der
Handlung debattieren und zuweilen eingreifen, wenn sie nicht mehr nach ihrer
Vorstellung abzulaufen scheint.